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Im Rahmen der Ringvorlesung musste der Vortrag von Herrn Dr. Voges erneut verschoben werden. Sein Vortrag „Bessere Entwicklungsmöglichkeiten für leistungsstarke und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler: Zur Entstehung der gemeinsamen Förderstrategie von Bund und Ländern von Herbst 2016“ ist nun am 19.12.2017 zu hören.

In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Wintersemester 2017/18 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster eine Ringvorlesung zum Thema "Talente fördern – Leistungen entwickeln" angeboten.

Potenziale und Begabungen zeigen sich in ihrer Vielfalt in jeder Person. Dabei gilt es die vielfältigen Talente zu fördern, damit sich persönliche Leistungen entwickeln können. Vor allem die Schule hat die Aufgabe, alle Kinder und Jugendlichen als potenziell leistungsfähig zu adressieren. Neben leistungsschwächeren sollten auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen und dabei in ihren individuellen Lernprozessen herausgefordert und gefördert werden.

In der Ringvorlesung "Talente fördern – Leistungen entwickeln" werden Grundlagen und Konzepte einer diagnosebasierten individuellen Förderung von vielfältigen Leistungspotenzialen insbesondere im schulischen Kontext vorgestellt und diskutiert.

Dabei wird die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt. Es werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Vielfalt – auch mit dem Blick auf leistungsstärkere und potenziell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler – gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen und alle weiteren Interessierten ab dem 17.10.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 – 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie das Programm der Ringvorlesung herunterladen

Unter dem Titel „Schrift.Sprach.Forscher. – Rechtschreibstrategien entdecken, entwickeln und automatisieren“ startete am 18. September ein neues Fortbildungsformat des lif.

Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer werden in ihren Schulen im vierten oder fünften Jahrgang Kleingruppen zur Rechtschreibförderung nach dem Konzept Schrift.Sprach.Forscher. durchführen. Ziel ist der sichere Umgang der Schülerinnen und Schüler mit effektiven Rechtschreibstrategien, um die Rechtschreibkompetenz zu steigern und sie zu befähigen, eigene Textproduktionen zu überprüfen und zu verbessern. Grundprinzip der Arbeit ist das forschend-entdeckende Lernen. Beim Konzept Schrift.Sprach.Forscher. bilden die individuellen Stärken und Interessen sowie die Motivation der Schülerinnen und Schüler einen zentralen Grundgedanken.

Im Grundlagenmodul I ging es zunächst um die Grundidee des Projektes. Prof. Dr. Fischer stellte in seinem Vortrag zentrale Aspekte des Orthographieerwerbs sowie die Entstehung des Schrift.Sprach.Forscher.-Ansatzes dar. Darüber hinaus wurden wichtige Gesichtspunkte zur Bildung der schulischen Fördergruppen erörtert. Das im Oktober stattfindende zweite Grundlagenmodul sowie drei weitere, praxisbegleitende Module, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Planung, Durchführung und Evaluation in den Schulen unterstützen.

Bei Interesse am Projekt Schrift.Sprach.Forscher. wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung (lif@uni-muenster.de)

Das Forder-Förder-Projekt (FFP) dient der Individuellen Förderung selbstregulierter Lernprozesse bei Schüler*innen der Grundschule (Klasse 2 bis 4) und der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 9). Die Schüler*innen arbeiten im Projekt wöchentlich je eine Doppelstunde an einer Expertenarbeit und einem Expertenvortrag zu einem Thema ihres Interesses. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Studierende übernehmen dabei die Rolle von Lernberater*innen bzw. Mentor*innen und erhalten auf diese Weise intensive Einblicke in die Individuelle Förderung und Begabungsförderung in der Praxis.

Aktuell werden noch (Lehramts-)Studierende gesucht, die das Projekt – zur Anrechnung als Praktikum ((E)OP, BFP, KP) oder freiwillig ergänzend zum regulären Studium – als Mentor*innen begleiten möchten.

Falls Sie Interesse an der Teilnahme am Projekt haben oder weitere Informationen benötigen, melden Sie sich gerne per Mail bei den Projektkoordinatorinen Julia Gilhaus (julila.gilhaus@uni-muenster.de) oder Sarah Rotthues (sarah.rotthues@uni-muenster.de).

Nähere Infos zum FFP sowie zur Infoveranstaltung finden Sie hier.

Der 6. Münstersche Bildungskongress mit dem Titel „Begabungsförderung. Leistungsentwicklung. Bildungsgerechtigkeit für alle!“ findet vom 19. – 22. September 2018 statt. Wir freuen uns, dass wir mit Prof. Dr. Andreas Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung und PISA-Koordinator, einen ausgewiesenen Experten zu den Entwicklungen des deutschen Bildungssystems als Eröffnungsredner des Kongresses gewinnen konnten.

Im Rahmen des Nachmittagsbereiches können sich wieder (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen mit einem Beitrag bewerben. Der Call for Papers soll für den Nachmittagsbereich im Rahmen des Kongresses eine Differenzierung hinsichtlich pädagogisch-praktischer Implikationen sowie wissenschaftlicher Aspekte ermöglichen. Möglich ist es, sich für folgende Formate zu bewerben: praxisorientierter Vortrag (45 Minuten), wissenschaftlich orientierter Vortrag (30 Minuten), Workshop (90 Minuten), Symposium (90 Minuten), Poster. Beiträge können ab sofort und bis zum 31. März 2018 online über folgenden Link eingereicht werden:

http://icbfkongress.de/icbf2016/call-for-papers/anmeldung-call-for-papers

Um regelmäßig neue Informationen zum Kongress zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de oder besuchen Sie unsere Homepage http://icbfkongress.de.

„Durch die Maßnahme habe ich sehr viel Klarheit, Struktur und jede Menge neue Erkenntnisse gewonnen.“ – „Danke für vielfältige Einblicke in das Gebiet der Individuellen Förderung.“ – „Ich fühle mich gestärkt und empfinde die Maßnahme als Rückenwind und Schutzschirm.“

Diese Aussagen trafen einige der 34 Lehrerinnen und Lehrer, die am 1. und 2. September 2017 beim Abschlussmodul der Weiterbildungsmaßnahme ‚Experte Individuelle Förderung’ ihre selbst entwickelten Best-Practice Beispiele aus den Bereichen Kommunikation Diagnostik und Didaktik, die jeweils auf Anliegen der Einzelschulen basieren, präsentierten. Die Spanne der Themen reicht von der Weiterentwicklung von Fachcurricula über die Vertiefung von Vorhaben in Bereichen des Schulprogramms bis hin zur Erarbeitung völlig neuer Bereiche, die die Individuelle Förderung an der Schule ergänzen und vertiefen. Viele der äußerst gelungenen Projekte wurden bereits in den Gremien der Schule vorgestellt oder implementiert.

Prof. Dr. Hameyer, Prof. Dr. Häcker, Prof. Dr. Fischer und Prof. Dr. Souvignier begleiteten die Gruppe während der ganzen Maßnahme und lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre engagierte und kompetente Arbeit. Nach der schriftlichen Ausarbeitung der Projekte dürfen sich die Beteiligten auf eine feierliche Zertifikatsverleihung freuen.

Der nächste Qualifizierungslehrgang ‚Experte Individuelle Förderung’ startet am 8.12.2017. Anmeldung hierzu sind noch möglich. Nähere Informationen erhalten Sie im Sekretariat des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung (lif@uni-muenster.de) oder bei der Pädagogischen Leitung Anja Wardemann, a.wardemann@uni-muenster.de.

34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließen die Fortbildung ‚Experte Individuelle Förderung’ erfolgreich ab

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Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

Tel: 0251/8329320
Fax: 0251/8329316

E-Mail: lif@uni-muenster.de