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Am 19. November 2016 fand erstmalig die gemeinsame Verleihung des 17. „ECHA-Diploms“ und des Zertifikats „Experte Individuelle Förderung“ in der katholisch-sozialen Akademie Franz Hitze Haus statt.
20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungslehrgangs „Experte Individuelle Förderung“ nahmen ein Zertifikat der Wilhelms-Universität Münster entgegen. Den 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Lehrgangs „Specialist in Gifted Education“ wurde das ECHA-Diplom der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Radboud University Nijmegen verliehen.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten im Vorfeld mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der Individuellen Förderung bzw. der Begabungs- und Begabtenförderung, die in der eigenen pädagogischen Praxis umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden.
Zahlreiche Schulleitungen, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige begleiteten die Absolventinnen und Absolventen zur Verleihung. Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Anderbrügge, Prof. Dr. Franz Mönks, Prof. Dr. Christian Fischer, Ingrid Pieper-von-Heiden und weitere würdigten die Feierstunde in besonderem Maße.

Dieser Frage geht der aktuelle Tagungsband zu den 32. Münsterschen Gesprächen nach. In bildungspolitischen Debatten wird gern vom Verbleib der demografischen Rendite im Schulsystem geredet. Wie lange eine solche Vorstellung angesichts der verfassungsrechtlich gebotenen Umsetzung der Schuldenbremse Bestand hat, mag dahin gestellt sein. „Eine Schule für alles“ klingt jedenfalls nach einem Lösungsansatz, der es erlaubt, Bildungsqualität mit Sparzwängen zu verbinden. In Frage steht unter systematischen Gesichtspunkten, was „alles“ heißt. Aus schulpädagogischer Perspektive wird reflektiert, was die Gesellschaft von der Schule erwarten darf. Gefragt wird zudem, wie angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen der Bildungsauftrag des Gymnasiums und anderer Schulformen im Sekundarbereich zu bestimmen ist. Das Schulsystem der Provinz Ontario/Kanada wird als Konzept vorgestellt, das mit einer Schulform allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden beansprucht. In den Blick genommen werden zudem Perspektiven für Bildungsplanung und Schulentwicklung in Deutschland. Schulpraktische Beispiele zeigen, wie sich Schulen vor Ort auf konkrete Herausforderungen durch ihr Umfeld einstellen.

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur Individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur Individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können. Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Anmeldungen für den nächsten Kurs beginnend im März 2018 sind noch möglich. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer. Gerne können Sie auch das Sekretariat kontaktieren.

Mit einem neuen Kooperationsvertrag zwischen der Universität Münster, dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie der Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule NRW (QUA-LiS) sind für die Arbeit des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) die Weichen in die Zukunft neu ausgerichtet worden. Schulministerin Sylvia Löhrmann hat gemeinsam mit Prof. Dr. Ursula Nelles als Rektorin der WWU und Eugen Ludwig Egyptien, Direktor der QUA-LiS, das lif auch für die kommenden Jahre gestärkt. In einer Pressemitteilung des MSW begründet Schulministerin Löhrmann das Engagement für das Zentrum in Münster: "Das Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung bündelt ein hohes Maß an fachlicher Expertise zur Individuellen Förderung. Es gründet auf einer starken Partnerschaft zwischen dem Schulministerium, der Universität Münster und jetzt auch dem Landesinstitut für Schule." Das lif besteht seit zehn Jahren durch die Kooperation vom Land Nordrhein-Westfalen und der Universität Münster. Mit der QUA-LiS wird nun ein weiterer Partner in die Zusammenarbeit eingebunden, wodurch die inhaltliche Arbeit des lif weiter gestärkt werden kann und Individuelle Förderung auch im Kontext inklusiver Bildung verstärkt realisiert werden soll.

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Kongresstermin: 09.-12. September 2015

Der Call for Papers zum 5. Münsterschen Bildungskongress ist online. Erstmalig können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Praktikerinnen und Praktiker für einen Beitrag im Rahmen des Nachmittagsprogramms beim Münsterschen Bildunskongress bewerben. Die Einreichungsfrist endet Ende Februar. Der 5. Kongress wird vom 9.-12. September 2015 mit dem Titel „Potenzialentwicklung.

Begabungsförderung. Bildung der Vielfalt.“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität stattfinden. Die internationalen Vergleichsstudien zeigen, dass die Potenziale aller Kinder und Jugendlichen frühzeitig erkannt und individuell gefördert werden müssen. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen.

eben der interpersonalen Vielfalt gilt es die intrapersonale Diversität etwa von begabten Kindern aus sozial benachteiligten Lagen bzw. talentierten Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen im Sinne der inklusiven Bildung zu berücksichtigen.

Informationen finden Sie auf der Kongresswebseite unter www.icbfkongress.de.

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Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

Tel: 0251/8329320
Fax: 0251/8329316

E-Mail: lif@uni-muenster.de