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Im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wird im Sommersemester 2018 die Ringvorlesung „Diagnosebasierte Individuelle Förderung – Ansätze zum Umgang mit schulischer Diversität“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. David Rott angeboten.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen, für Studierende und alle weiteren Interessierten ab dem 19.04.2018 geöffnet.
Sie findet donnerstags in der Zeit von 12.00 – 14.00 Uhr im Fürstenberghaus, Domplatz 20 – 22, 48143 Münster (Hörsaal F2, 1. OG) statt.

Im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wird im Sommersemester 2018 in Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) erneut eine Ringvorlesung zum Thema "Ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten" angeboten.

Wie gelingt eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten? Neben besonderen Schwierigkeiten im kognitiven Bereich (z.B. LRS, Dyskalkulie) geraten auch spezielle Probleme im sozial-emotionalen Bereich (z.B. ADHS, Autismus-Spektrums-Störung) vermehrt in den schulischen Fokus. Nicht zuletzt der Inklusionsanspruch führte zu einer verstärkten Konfrontation von allgemeinen Schulen mit Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Dazu bedarf es einerseits adäquater Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern im Umgang mit Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Lernbeeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten und andererseits ein verändertes Verständnis von schulischer Vielfalt. 

Diese Ringvorlesung will daher Möglichkeiten für eine ressourcenorientierte Förderung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus der Forschung und Praxis, aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster präsentieren und diskutieren.

Es werden unterschiedliche Ansätze vorgestellt, die zeigen, dass ein ressourcenorientierter Umgang mit individuellen Lern- und Leistungsschwierigkeiten – auch mit dem Blick auf potenziell leistungsfähige Schülerinnen und Schüler – gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für Pädagoginnen und Pädagogen und alle weiteren Interessierten ab dem 17.04.2018 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 – 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Die 38 Absolventinnen und Absolventen der Qualifizierungsmaßnahme `Experte Individuelle Förderung VI´ waren am 17.03.2018 zur Zertifikatsfeier im Vom-Stein-Haus eingeladen, um ihren Erfolg im Weiterbildungslehrgang des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung (lif) zu feiern. Nach einem Einsatz von 16 Monaten nahmen 17 der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungslehrgangs „Experte Individuelle Förderung“ ein Zertifikat der Wilhelms-Universität Münster entgegen. Zum Bestehen der Prüfung entwickelten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vorfeld mit großem Einsatz und viel Sachverstand Konzepte im Bereich der individuellen Förderung bzw. der Begabungs- und Begabtenförderung, die in der eigenen pädagogischen Praxis umgesetzt und schriftlich ausgearbeitet wurden. Schulleitungen, Kollegen und Familienangehörige begleiteten die Absolventen zur Verleihung. Der Dekan für den Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Universität Münster, Prof. Dr. Martin Bonsen, und Prof. Dr. Christian Fischer von der Universität Münster als Vertreter von ICBF und lif unterstützten die Feierstunde in besonderem Maße. Die musikalische Begleitung durch Rosa Kremp und Micha Lorenz sorgte für einen stimmungsvollen Rahmen.

Am 2. und 3. März 2018 trafen sich 30 hochmotivierte Lehrerinnen und Lehrer zur Auftaktveranstaltung des Ausbildungsgangs Experte Individuelle Förderung in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster. Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung (lif) entwickelte und evaluierte Fortbildungsangebot findet zum siebten Mal statt. Es soll Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Im Auftaktmodul fand eine zweitägige Einführung zu Zielen, Inhalten und Anforderungen der Qualifizierung sowie zu fachlichen Kompetenzen statt. Es wurden Anbindungen an individuelle Schulentwicklungsvorhaben thematisiert sowie persönliche Schwerpunkte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebildet. Spannender Schwerpunkt war auch bei diesem Mal im Auftaktmodul die Einführung in die Portfolioarbeit sowie zur Arbeit in den gebildeten Intervisionsgruppen.

Kann Schule auf jede Vorstellung von "Normalität" verzichten? Ihr Bildungsauftrag besteht neben dem Postulat der Individuellen Förderung auch in der Herstellung von Gemeinsamkeit. Diese erfordert Auseinandersetzungen darüber, was gelten soll, Verständigung über gemeinsame Wertorientierungen und "Normalität".
Mit diesen Herausforderungen und Fragestellungen setzten sich die 35. Münsterschen Gespräche zur Pädagogik am 26. und 27. Februar in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster auseinander.
Im Rahmen von wissenschaftlichen Referaten, Workshops und Diskussionsphasen beschäftigten sich die rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Möglichkeiten, wie Lehrkräfte in Schule und Unterricht mit der Vielfalt von Schülerinnen und Schülern umgehen können. Veranstalter der Tagung war das Bistum Münster gemeinsam mit den Kooperationspartnern Franz Hitze Haus, Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung und Institut für Lehrerfortbildung in Essen-Werden.
Vortragende waren u.a. Professor Dr. Christian Fischer (Universität Münster), Prof. Dr. Elmar Souvignier (Universität Münster), Prof. Dr. Klaus Urban (Universität Hannover) und Professorin Dr. Silvia-Iris Beutel (Universität Dortmund).

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