Weitere Veröffentlichungen

MGP 32: Eine für alles? Schule vor Herausforderungen durch demografischen Wandel.

Aktuell ist die Dokumentation der 32. Münsterschen Gespräche zur Pädagogik mit dem Titel „Eine für alles? Schule vor Herausforderungen durch demografischen Wandel.“ bei Waxmann erschienen. In bildungspolitischen Debatten wird gern vom Verbleib der demografischen Rendite im Schulsystem geredet. Wie lange eine solche Vorstellung angesichts der verfassungsrechtlich gebotenen Umsetzung der Schuldenbremse Bestand hat, mag dahingestellt sein. „Eine Schule für alles“ klingt jedenfalls nach einem Lösungsansatz, der es erlaubt, Bildungsqualität mit Sparzwängen zu verbinden. Der Dokumentationsband der 32. Münsterschen Gespräche zur Pädagogik setzt hinter diese Formel ein Fragezeichen. Weitere Informationen finden Sie hier:

www.waxmann.com/buch3405

MGP 31: (Keine) Angst vor Inklusion

Aktuell ist die Dokumentation der 31. Münsterschen Gespräche zur Pädagogik mit dem Titel „(Keine) Angst vor Inklusive. Herausforderungen und Chancen gemeinsamen Lernens in der Schule“ bei Waxmann erschienen. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 hat sich Deutschland grundsätzlich zur Inklusion in der Schule verpflichtet. Die Kultusministerkonferenz legte im Jahr 2011 dazu Empfehlungen vor. In Nordrhein-Westfalen wurde mit Beginn des Schuljahres 2014/15 der gemeinsame Unterricht von Menschen mit und ohne Behinderung als Regelfall festgeschrieben. Auf dem Papier scheint damit alles geregelt zu sein. Nicht ganz so eindeutig ist die Einschätzung betroffener Schulpraktiker. Der Dokumentationsband nimmt gemeinsames Lernen in der Schule als Herausforderung und Chance in den Blick. Weitere Informationen finden Sie hier:

www.waxmann.com/buch3237

Publikationsreihe „Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“ im Waxmann-Verlag gestartet

„Umgang mit Vielfalt. Aufgaben und Herausforderungen für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung.“ So lautet der Titel der neuen Waxmann-Reihe „Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, die von Christian Fischer herausgegeben wird. Im ersten Reihenband versammeln als Herausgeber Christian Fischer, Marcel Veber, Christiane Fischer-Ontrup und Rafael Buschmann verschiedene Perspektiven auf die Entwicklung professioneller Kompetenzen von Lehrpersonen zur individuellen Förderung im Kontext inklusi­ver Bildung bezogen auf den potenzialorientier­ten Umgang mit der Vielfalt von Schülerinnen und Schülern. In drei Abschnitten widmet sich das Buch der Professionalisierung von Lehrper­sonen:

(1) im Umgang mit Heterogenität im internationalen Vergleich (Deutschland, Österreich, Schweiz),

(2) für inklusive Bildung im Umgang mit Vielfalt sowie

(3) im Umgang mit verschiedenen inter- und intrapersonalen Diversitätsfacetten (besondere Begabungen, Migrationshintergrund, Gender).

Weitere Informationen zum Sammelband finden Sie unter: waxmann.com

Expertise: Individuell Fördern mit multiprofessionellen Teams

Die Friedrich Ebert Stiftung hat einen neuen Band mit dem Titel "Individuell fördern mit multiprofessionellen Teams" herausgebracht. Multiprofessionelle Teams bieten sowohl Chancen als auch Herausforderungen füe den pädagogischen Alltag. In der Publikation sind Denkanstöße unter anderem von Christian Fischer, Beate Wischer oder Jasmin Decristan und Eckhard Klieme vertreten. Hinzu kommen viele Beispiele aus der Alltagspraxis von pädagogischen Institutionen. Die Broschüre ist der online frei als pdf erhältlich und kann hier heruntergeladen werden:

http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/10903.pdf

MGP 30: Damit Unterricht gelingt

Aktuell ist die Dokumentation der 30. Münsterschen Gespräche zur Pädagogik mit dem Titel „Damit Unterricht gelingt. Von der Qualitätsanalyse zur Qualitätsentwicklung“ bei Waxmann erschienen. Spätestens seit Veröffentlichung der PISA-Studie 2003 ist in Deutschland Evaluation von Schulen ein Thema in der bildungspolitischen Diskussion. In Orientierung an die Praxis der „PISA-Gewinner“ wurde die Qualitätsanalyse bzw. die Schulinspektion in den Bundesländern mit dem Ziel eingeführt, die Qualität schulischer Arbeit zu erheben, um auf dieser Erkenntnisbasis eine Verbesserung der Schul- und insbesondere der Unterrichtsqualität anzustreben. Dieser Themenband bilanziert bisherige Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie hier:

www.waxmann.com/buch3023

Expertise: Individuelle Förderung als schulische Herausforderung

Um die Chancengleichheit für Schüler in deutschen Schulen zu verbessern, muss das deutsche Bildungssystem aus Expertensicht in den kommenden Jahren die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen. Wie diese Maßnahmen aussehen können, wird in der Expertise „Individuelle Förderung als schulische Herausforderung“ diskutiert. Ein Forscherteam um Christian Fischer hat in der vom Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Expertise den aktuellen Forschungsstand zum Thema der individuellen Förderung im deutschen Bildungssystem aufgearbeitet. Die Studie finden Sie zum freien Download unter:

http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/10650.pdf

MGP 29: Schule und Unterricht adaptiv gestalten

Der Anspruch aller Schülerinnen und Schüler auf individuelle Förderung hat seit einigen Jahren Eingang in Gesetze und Erlasse der meisten Bundesländer gefunden. Zugespitzt wird diese Anforderung durch die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch für Deutschland gilt und insbesondere eine inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf verlangt. Das zentrale Anliegen: Schule und Unterricht sollen unterschiedlichen Lernbedürfnissen und -voraussetzungen junger Menschen Rechnung tragen, ohne jemanden auszugrenzen. Die offene Frage: Kann es gelingen, in ihren schulischen Entwicklungsmöglichkeiten bislang begrenzte oder benachteiligte Schülerinnen und Schüler in inklusiven und damit höchst heterogenen Lerngruppen angemessen zu fördern? Weitere Informationen finden Sie hier:

www.waxmann.com/buch2864

MGP 28: Diagnose und Förderung statt Notengebung? Problemfelder schulischer Leistungsbeurteilung

In Medien und Politik werden die Ergebnisse nationaler und internationaler Vergleiche von Schülerleistungen oft als Beleg für notwendige Veränderungen und Reformen im Bildungswesen angeführt. Andererseits gibt es auch in der öffentlichen Diskussion ein Unbehagen gegenüber Praxis und Wirkung von Schulnoten. Schulische Leistungs­beurteilung scheint demnach ambivalent zu sein: Sie ist offenbar notwendig, zugleich gibt es Kritik: an Formen, Qualität und auch einzelnen Zielen schulischer Leistungsbeurteilung.

Neben einer angemessenen Beurteilung von Leistungs­voraussetzungen, -stand und -möglichkeiten des einzelnen Schülers gewinnt die Beurteilung der Leistungsfähigkeit von Schulen bzw. Bildungssystemen zunehmend an Bedeutung. Bezogen auf den einzelnen Schüler treten damit Diagnostik und individuelle Förderung als Aspekte schulischer Leistungsbeurteilung verstärkt in den Blick. Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.waxmann.com/buch2665

MGP 27: Heterogenität als Herausforderung für schulisches Lernen

Die Heterogenität der Schülerschaft unserer Schulen nimmt unzweifelhaft enorm zu. Ergibt sich daraus nicht eine große Belastung für den Unterricht und eine kaum zumutbare Erschwernis für den Lehrerberuf? Diese Befürchtung stellt sich ein, weil eine möglichst große Homogenität der Schülerschaft bis heute als eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen schulischen Unterrichts gilt. Entsprechend homogenisieren und selektieren wir so lange, bis die gewünschte Homogenität erreicht scheint, stoßen dabei aber an Grenzen: Homogenität lässt sich kaum noch herstellen, war vielleicht immer schon eine Fiktion. Weitere Informationen finden Sie hier:

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MGP 26: Was ist guter Unterricht? Qualitätskriterien auf dem Prüfstand

Wann verdient schulischer Unterricht das Prädikat »gut«? Ist der Unterricht dann gut, wenn er erfolgreich ist, also seine Ziele erreicht? Oder gibt es darüber hinausgehende Kriterien für die Güte des Unterrichts? Sind auch Prozessmerkmale von Bedeutung? Und wie lässt sich ihr Vorliegen feststellen? Sind alle oder nur einige Qualitätskriterien für einen guten Unterricht messbar und empirisch überprüfbar? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Antwort für die wissenschaftliche Bezugsdisziplin, die für den Unterricht zuständig ist? Kommt der Allgemeinen Didaktik oder der empirischen Lehr-Lern-Forschung eine Leitfunktion zu? Worin besteht jeweils ihre Leistung und wie lässt sich ihr Verhältnis bestimmen? Und welche Maßnahmen zur Realisierung eines guten Unterrichts lassen sich angeben? Weitere Informationen finden Sie hier:

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MGP 22: Begabtenförderung als Aufgabe und Herausforderung für die Pädagogik

Die Sensibilität für die Notwendigkeit schulischer Begabtenförderung ist in der Bildungspolitik und Schulpraxis nicht zuletzt durch die Resultate der PISA-Studie in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dennoch gehört in Deutschland die Begabtenförderung überwiegend zu den "Sonderangeboten" der Schulen. Dies liegt zum Teil an der mangelnden Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, zum Teil auch daran, dass bisher nur unzureichende Förderkonzepte für diese Kinder existieren. Der vorliegende Band 22 der Münsterschen Gespräche zur Pädagogik thematisiert die Problematik schulischer Begabungsförderung vor allem aus pädagogischer Perspektive. Gefragt wird nach dem Verhältnis des Rechtes auf Bildung für alle und dem Anspruch einer besonderen Förderung für wenige. Neben dem aktuellen Stand der Begabungsforschung werden konkrete Konzepte der Begabtenförderung in internationaler Perspektive erörtert. Darüber hinaus belegen Statements von Experten aus Bildungspolitik und Hochschule in authentischer Weise den Stand der Diskussion. Theoretische Ansätze des Erkennens und Förderns besonders begabter Kinder werden durch praktische Modelle der schulischen und außerschulischen Begabtenförderung ergänzt. Sie machen deutlich, dass die Förderung hochbegabter Kinder eine Verbesserung der individuellen Förderung aller Kinder bewirken kann. Der Band ist entstanden als Dokumentation einer Tagung, die in Kooperation mit der Akademie Franz Hitze Haus, dem Institut für Lehrerfortbildung, Mühlheim sowie dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung, Münster/-Nijmegen durchgeführt wurde. Er wendet sich an alle, die für die Schul- und Unterrichtsentwicklung Sorge bzw. Verantwortung tragen: Lehrkräfte und Schulleiter, Schulaufsicht und Schulverwaltung, Bildungspolitik und Eltern-vertreter, sowie Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit. Mit Beiträgen von Joachim Blombach, Renate Brehmer, Christian Fischer, Hildegard Fromlowitz, Hans-Joachim Gardyan, Harald Ludwig, Gabriele Münnix, Annette Heinbokel, Ursula Hellert, Volker Ladenthin, Erika Risse, Helga Möllenbrink, Franz J. Mönks, Ursula Norbisrath, Claudia Solzbacher, Gabriele Weigand, Ursel Westphal

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Individuelle Förderung NRW
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