
Qualifizierungsbausteine LemaS NRW
- Drei Säulen für unterschiedliche Bedarfe.
Die Qualifizierungsbausteine von LemaS-NRW unterstützen Schulen dabei, leistungs- und potenzialförderliche Schulentwicklung wissenschaftlich fundiert und praxisnah zu gestalten. Sie sind Teil des bedarfsorientierten Unterstützungskonzepts des Landeskompetenzzentrums für individuelle Förderung (lif) und orientieren sich an den konkreten Entwicklungszielen der teilnehmenden Schulen.
Die Angebote sind in drei thematische Säulen gegliedert. Jede Säule setzt einen eigenen fachlichen Schwerpunkt und stärkt einen zentralen Kompetenzbereich von Lehrkräften und schulischen Entwicklungsteams. Sie bieten verschiedene Qualifizierungsformate, die einzeln oder miteinander kombiniert genutzt werden können. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, bestehende schulische Strukturen weiterzuentwickeln und die Potenzialentfaltung aller Schülerinnen und Schüler zu fördern

Potenzialdiagnostik
Potenzialförderung
Die „gelbe Säule“ fokussiert die individuelle Potenzialförderung. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Potenziale dann wirksam gefördert werden können, wenn Schülerinnen und Schüler durch professionelle Rückmeldungen, Beratung und unterschiedliche Formate von Begleitung und/oder Mentoring in ihrer Lernentwicklung unterstützt werden. Im Mittelpunkt stehen dialogische Formate, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbststeuerung, Motivation und Persönlichkeitsentwicklung stärken. Lehrkräfte erweitern ihre Beratungskompetenz und entwickeln Strategien, Lernprozesse nachhaltig zu begleiten. Ziel ist eine wertschätzende Lernkultur, die individuelle Stärken sichtbar macht und nachhaltige Lernentwicklungen ermöglicht.
Zukunftslernen
Die grüne Säule richtet den Blick auf Zukunftslernen und transformatives Lernen. Im Mittelpunkt stehen die didaktischen Kompetenzen von Lehrkräften sowie die Frage, wie Schule junge Menschen auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt vorbereiten kann. Dazu bedeutet, Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Zukunftskompetenzen zu unterstützen und ihnen Gelegenheiten zu eröffnen, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Die verschiedenen Angebote und good-practice-Modelle haben das Ziel, Zukunftskompetenzen systematisch zu fördern und transformatives Lernen als Bestandteil der Schulentwicklung zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen Lernsettings, die Selbstwirksamkeit, Partizipation, Kreativität, kritisches Denken und verantwortungsvolles Handeln fördern. Zukunftslernen wird dabei als Entwicklungsprozess verstanden, der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die gesamte Schule einbezieht.
Die Qualifizierungsbausteine greifen Konzepte wie nachhaltige Zukunftsgestaltung, Sustainable Entrepreneurship und phänomenbasiertes Lernen auf und verbinden diese mit Ansätzen der Schulentwicklung.
Ergänzend: Qualifizierung diFF-NRW (angebunden an das Bundesprojekt)
Das diFF-Projekt (diagnosebasiertes individuelles Fordern und Fördern) fokussiert Konzepte zur fächerübergreifenden, individualisierten Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler. Wissenschaftlich fundiert und schulpraktisch erprobt, verbindet das diFF zentrale Konzepte wie prozessorientierte Förderdiagnostik, diagnosebasierte Förderung, individuelle Lernbegleitung, exzellente Lernumgebungen und adaptive Qualifizierungsformate zu einem Gesamtkonzept zukunftsorientierter Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Weitere Informationen zum diFF-Projekt finden Sie in diesem Video:
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