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In Kooperation mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) und dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung NRW (lif) wird im Sommersemester 2017 im Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Münster wieder eine Ringvorlesung angeboten.

Der Umgang mit Heterogenität und Inklusion ist nach wie vor ein zentrales schulpädagogisches Thema. Daher greift die Ringvorlesung im Sommersemester 2017 das Thema „Potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion“ auf. Dabei werden hinsichtlich vielfältiger Herausforderungen für die diversitätssensible und inklusionsorientierte Umgestaltung des Schulsystems die Expertise aus unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb sowie außerhalb der Universität Münster gebündelt.

Derzeit schwanken Bildungskonzepte zwischen Ansätzen, Nachteile auszugleichen, und Initiativen, besondere Stärken junger Menschen gezielt zu fördern. Das Ergebnis sind häufig Polarisierungen im Schulsystem. In dieser Ringvorlesung sollen unterschiedliche Ansätze vorgestellt werden, die zeigen, dass ein potenzialorientierter Umgang mit Diversität und Inklusion im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt gewinnbringend für alle sein kann.

Die Ringvorlesung ist für interessierte Pädagoginnen und Pädagogen ab dem 2.05.2017 geöffnet. Die Veranstaltung findet dienstags in der Zeit von 16.15 - 17.45 Uhr im S 10 im Schloss der Universität Münster (4. OG) statt.

Hier können Sie die aktuelle Ringvorlesung herunterladen.

Allen interessierten Schulen mit Sekundarstufe I in NRW wird die Fortbildung „Vielfalt fördern“ ab Sommer 2017 schrittweise zugänglich gemacht. Hierfür wurden anlässlich des Kölner Kongresses am 02. März 2017 die Weichen gestellt. Schulministerin Sylvia Löhrmann war per Videobotschaft zugeschaltet, um hierüber zu informieren. Nun wird das Fortbildungsprogramm von der Qualitäts- und Unterstützungsagentur QUA-LiS weiter entwickelt und die dafür notwendigen Strukturen von ihr aufgebaut. Im Jahr 2011 haben das Land NRW und die Bertelsmann Stiftung „Vielfalt fördern“ gemeinsam auf den Weg gebracht. Entwickelt wurde die Maßnahme von einer Gruppe von Fortbildnern des Landes NRW, die von Professor Christian Fischer von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und von Professorin Bettina Amrhein von der Universität Bielefeld begleitet wurde. Der Schlüssel, allen Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Potenzialen gerecht zu werden, besteht in konsequenter individueller Förderung. Dabei werden Lehrkräfte durch die Qualifizierung systematisch unterstützt und individuelle Förderung in Schulen wird nachhaltig verankert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 17. Februar 2017 fand im Rahmen des Projektes „Forschendes Lernen – das Lernen erforschen“ (FFP-Plus) eine Zwischenpräsentation statt. In diesem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gemeinsam mit Studierenden an individuellen Forschungsvorhaben im Kontext Lernen bzw. Lernstrategien. Die Teilnehmenden präsentierten anhand von wissenschaftlichen Postern ihre Forschungsdesigns sowie ihre aktuellen Arbeitsstände. Alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer bekamen somit die Gelegenheit, die Forschungsvorhaben des gesamten Kurses kennenzulernen und Fragen zum eigenen Vorgehen zu stellen. Weiterhin war es Ziel, Anregungen der anderen zu bekommen, um diese Ideen und Gedanken möglicherweise in das weitere Vorgehen einzubeziehen. Die Rückmeldung der Dozierenden erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Alle Schüler*innen, die Studierenden sowie die Dozierenden sind sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war, aus der viele konstruktive Anregungen in die weitere Arbeitsphase mitgenommen werden.

Die Fachtagung der QUA-LiS NRW in Soest am Donnerstag, 23. März 2017, hat das Ziel, Anregungen zur Gestaltung eines interkulturellen Miteinanders in gegenseitiger Wertschätzung zu geben.

Neben einem Grußwort von NRW-Schulministerin Silva Löhrmann und einem Impulsvortrag der Professorin Yasemine Karakaşoğlu von der Universität Bremen stellen unterschiedliche Workshopangebote theoretische Ansätze und Konzepte sowie Beispiele aus der Praxis vor. Unter anderem werden Aspekte wie das Aufeinandertreffen verschiedener Wertevorstellungen, die Entwicklung interkultureller Kompetenzen und Konzepte zur Sexualerziehung im interkulturellen Kontext aufgegriffen. Zudem werden Beratungs- und Unterstützungsangebote vorgestellt. Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Schulleitungen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Schulen sowie die Schulaufsicht.

Online-Anmeldung

In der neuen Ausgabe von Lernende Schule werden neben allgemeinen Grundlagen der Begabungs- und Talententwicklung konkrete Konzepte der schulischen Begabungs- und Talentförderung skizziert. Dabei wird der Blick auch über den „Tellerrand“ hinaus gerichtet auf benachbarte Länder, inklusive Settings werden berücksichtigt.
Als Beispiele werden die Umsetzung spezieller Formen des beschleunigten und angereicherten Lernens mithilfe anschaulicher Unterrichtsmaterialen und besondere Varianten des gemeinsamen und gruppierten Lernens in verschiedenen Schulformen beispielhaft beschrieben und diskutiert.
In der Werkstatt werden Materialien, Vorgehensweisen und Reflexionsmöglichkeiten vorgestellt, die mit dem Forder-Förder-Projekt als exemplarisches Erweiterungsprojekt in verschiedenen Schulformen und -stufen eingesetzt werden, sich aber auch für andere unterrichtliche Arrangements fruchtbar machen lassen.
Neben der konkreten Unterrichtspraxis wird auch die Rolle der Schulleitung bei der Entwicklung der individuellen Begabungs- und Talentförderung in der Schule thematisiert. Dabei wird die Begabungs- und Talententwicklung auch als konkrete Herausforderung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung betrachtet. Begabungen fördern. Lernende Schule Nr. 76/2016. Friedrich Verlag, Bestellnummer: 537076

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Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

Tel: 0251/8329320
Fax: 0251/8329316

E-Mail: lif@uni-muenster.de