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News & Aktuelles

LemaS-Schulen tauschten Erfahrungen aus

Mehr als 80 Interessierte aus den nordrhein-westfälischen LemaS-Schulen und einige Gäste nahmen am 23. März an der Online-Fachtagung zur „Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler in Präsenz- und Distanzunterricht“ teil. In sechs Themenforen ging es um die Erfahrungen, die in der Pandemiezeit die individuelle Förderung und Begabtenförderung vor neue Herausforderungen stellt, aber auch neue Möglichkeiten eröffnet. Beispiele guter Praxis im Unterricht, Möglichkeiten wirksamer Lernbegleitung und Lernberatung, Fragen der Leistungsrückmeldung, Motivation und Selbstregulierung im Distanzunterricht, aber auch Ideen zur kollegialen Vernetzung und kollegialen Beratung sowie die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen psychischen Belastungen durch die Isolation waren Leitthemen der Gesprächsgruppen, die von SchulleiterInnen und Förderexperten der LemaS-Schulen sowie Fachkollegen aus Bezirksregierungen im Verbund mit WissenschaftlerInnen der WWU bzw. des Landeskompetenzzentrums moderiert wurden.

Der Austausch von Konzepten, Fragen und Entwicklungsprozessen war auch ein Angebot zur Vernetzung und zur Kontaktaufnahme, das künftig mit wechselnden Themen wiederaufgelegt wird.   

Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite zum Programm Lemas-NRW: www.lemas.nrw.

Neuerscheinung: FFP Handbuch

 mk79553jpg 48185950596 oDie 2021 im Waxmann Verlag erschienene Publikation „Strategien selbstregulierten Lernens in der Individuellen Förderung – Ein Praxishandbuch zum Forder-Förder-Projekt“ bietet interessierten Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen an Unterrichts- und Schulentwicklung beteiligten Akteur*innen Einblicke in die Durchführung des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Forder-Förder-Projekts zur individuellen Begabungsförderung und nachhaltigen Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext. Innerhalb des Projektes erfolgt eine diagnosebasierte (Begabungs-)Förderung, wobei die folgenden drei Ziele im Zentrum stehen:

  •  Interessen entwickeln (mittels selbstgewählter Spezialthemen)
  •  Begabungen herausfordern (mittels eigenständiger Forschungsarbeiten)
  •  Lernkompetenz fördern (mittels systematischer Strategievermittlung)

Neben den im ersten Teil des Buches präsentierten theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen bietet das Handbuch im zweiten Teil fächerunabhängige, praxisorientierte Anregungen für die Planung und Durchführung eines Forder-Förder-Projekts inklusive praktischer Hinweise und Unterrichtsmaterialien, die sich als Kopiervorlagen im hinteren Teil des Buches sowie teilweise auch in editierbarer Version auf einer zugehörigen Online-Plattform befinden.

Durch den Fokus auf Strategien selbstregulierten Lernens eignet sich das Forder-Förder-Projekt
– insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation – ideal, um Kinder und Jugendliche individuell in ihren Begabungen und Interessen zu fordern sowie in ihren Lernkompetenzen zu fördern, indem es sich nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Distanzlernen erfolgreich umsetzen lässt.

Herausgeber*innen:

Christian Fischer, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad

Autor*innen:

Christian Fischer, Christiane Fischer-Ontrup, Julia Gilhaus-Schütz, Linda Habedank, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad, David Rott, Sarah Schulte ter Hardt, Corinna Schuster, Franziska Trappehl, Isabel Unkel, Nele von Wieding

2021, Reihe „Begabungsförderung Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, Band 11, Din A4, 49,90 €, ISBN: 978-3-8309-4305-1, doi: https://doi.org/10.31244/9783830993056

Direktlink zum Buch

Das Neuerscheinungsblatt mit interaktiven Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Auftakt der lif-Qualifizierungsbausteine im Projekt „Leistung macht Schule (LemaS)“ 2020

Lernberatung

Lernberatung im Schulalltag erfolgreich gestalten

Zum Ende des Jahres 2020 starteten die lif-Qualifizierungsbausteine. Im Rahmen des Bausteins „Lernberatung im Schulalltag erfolgreich gestalten“ machten sich 15  Lehrerinnen und Lehrer von sechs verschiedenen Schulen unterschiedlicher Schulformen auf den Weg, die Beratungsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern ihrer Schulen zu individualisieren und die Beratungskonzepte ihrer Schulen weiter zu optimieren.

Trotz schulischer Arbeit unter Pandemie-Bedingungen setzten sich die Teilnehmer*innen engagiert sowohl mit theoretischen Hintergründen als auch der praktischen Durchführung von Lernberatungen im schulischen Alltag auseinander. Die Inhalte des Qualifizierungsbausteins wurden von allen Teilnehmer*innen als bedeutsam im Kontext von LemaS eingeschätzt und es wurde von vielen ein hoher Lernzuwachs zurückgemeldet. So kommentierte ein Teilnehmer: „Beratungskompetenz ist ein sehr wichtiger Baustein der pädagogischen Arbeit und es lohnt sich immer wieder diese zu reflektieren und sich Input zu holen.“

Die Veranstaltung wurde von den beiden Referentinnen Anja Wardemann und Karin Quandt als Online-Live-Seminar durchgeführt. Auch wenn alle Beteiligten die gewohnten Präsenzveranstaltungen vermissen, wurde die pandemiebedingte Durchführung als Online-Live Seminar auf vielen Feedbackbögen positiv hervorgehoben und von allen Beteiligten als gewinnbringend betrachtet.

Der nächste Qualifizierungsbaustein „Lernberatung im schulischen Alltag erfolgreich gestalten“ findet am 17. und 31.5.2021 für Teilnehmer*innen des Projekts „Leistung macht Schule – LemaS“ statt.

Die Anmeldung hat bereits begonnen. Nähere Informationen zum Qualifizierungsbaustein und zum Anmeldeverfahren erhalten Sie im LemaS-Projektbüro bei Frau Zumbrock (projektbuero.lemasnrw@uni-muenster.de).

Qualifizierungsbaustein Geschichte-Lab & MINT-Lab 

Im Rahmen der fachdidaktisch akzentuierten Enrichment-Angebote bieten die Einheiten Geschichte-Lab und MINT-Lab (Moderatoren: Dr. Marcus Kohnen und Stephan Schwanke) bereits am 12.2.2021, 15.00 bis 18.00 Uhr eine gemeinsame Online-Fortbildung per Zoom an. Das Motto des Geschichte-Lab heißt „Geschichte erforschen und sich selbst entdecken“ und fokussiert die Förderung von besonderen Begabungen im Geschichtsunterricht. Das MINT-Lab thematisiert Kritisches Denken zusammen mit dem Konzept Nature Of Science (NOS) anhand von naturwissenschaftlichen Unterrichtsgegenständen, welche teilweise in einem historischen Kontext betrachtet werden. Die Veranstaltung ist auch als Möglichkeit zum fächerverbindenden Unterricht gedacht, daher nehmen die TN an beiden Einheiten teil. - Zielgruppe sind Schüler*innen der Sekundarstufe I.

Auch für dieses Angebot nimmt Frau Zumbrock im Projektbüro LemaS-NRW Anmeldungen entgegen: projektbuero.lemasnrw@uni-muenster.de

Nachbericht zum 38. Münsterschen Gespräch: „Das neue Normal? Digital gestütztes Lernen in Distanz und Präsenz.“

Am 15. und 16. März 2021 fand das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik statt, dies mit insgesamt 90 Teilnehmer*innen, die – passend zum diesjährigen Tagungstitel – den Vorträgen, Diskussionsrunden und Arbeitskreisen per Videokonferenz zugeschaltet waren.

Professor Manfred Pirner (Erlangen) referierte über „Bildung in einer digitalen Welt“, wobei er die Veränderung der Lebens- und Arbeitswelten als so umfassend beschrieb, dass Bildung insgesamt neu gedacht und ausgerichtet werden müsse. Weitere Vorträge beschäftigten sich bspw. mit der Frage, wie die digitale Kompetenz von Lehrkräften zu beurteilen ist (Professorin Mandy Schiefner-Rohs, Kaiserslautern) oder aber, wie die aktuellen schulischen Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung nachhaltig wirksam gestaltet und gesteuert werden können (Professorin Birgit Eickelmann, Paderborn).

In der Abschlussrunde wurde noch einmal deutlich, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen die fortschreitende Digitalisierung mit sich bringt. Mit dieser Entwicklung müssten sich alle Kolleg*innen aller Fachkonferenzen auseinandersetzen, sie dürfe aber nicht die Vernachlässigung anderer Themen, etwa Normen und Werte, individuelle Persönlichkeitsentwicklung und Subjektorientierung im Unterricht mit sich bringen.

Auf den Online-Plattformen, die für das 38. Münstersche Gespräch zur Pädagogik eingerichtet wurden, sind die Teilnehmenden weiterhin eingeladen, sich über das Thema Digitalisierung auszutauschen.

Der Tagungsband zur Veranstaltung wird Anfang 2022 im Waxmann Verlag erscheinen. 

Save the Date: Landestagung „Zukunftsschulen NRW“ am 23. Februar 2021

Die siebte Landestagung des Netzwerks „Zukunftsschulen NRW“ findet am 23. Februar 2021 als Onlinetagung statt. Sie bildet den Auftakt für das neue Schwerpunktthema der Individuellen Förderung „Motivation und Partizipation“ im Schuljahr 2020/2021.

Neben zwei Keynote-Vorträgen zu den zentralen Aspekten des Schwerpunktthemas „Motivation und Partizipation“ werden verschiedene Akteure ihr Wissen in 16 Themenforen zum übergeordneten Thema „Motivation und Partizipation“ als Impulsgebende in kleiner Runde mit bis zu 10-15 Personen anbieten und anschließend in den intensiven gegenseitigen Austausch gehen.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Vertreter der „Zukunftsschulen NRW“ ganz herzlich ein:

Datum:         Dienstag, 23. Februar 2021

 

Zeit:             9.00 Uhr bis 14.45 Uhr

 

Ort:              online

Die Anmeldung, die nur online möglich sein wird, wird freigeschaltet ab dem 1. Februar 2021.

Qualifizierung zum Zertifikat "Expert*in Individuelle Förderung" – neue Termine

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur Individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur Individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können.
Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Anmeldungen für den nächsten Kurs beginnend im April 2021 sind nun möglich. 

Terminübersicht: 

Auftakt  11.06. – Sa 12.06.2021 Einführung in die Thematik, Instrumente und Methoden
Block I 29.10. – Sa 30.10.2021 Kommunikative Kompetenzen
Block II 17.12. – Sa. 18.12.2021 Diagnostische Kompetenzen
Block III 08.04. – Sa 09.04.2022 Didaktische Kompetenzen
Block IV 16.09. – Sa 17.09.2022 Präsentation der Praxisbausteine

Flyer Experte Individuelle Förderung VIII: Download

Umgang mit der Corona-Pandemie

Die Weiterbildungskurse des lif können nur vorbehaltlich der jeweils aktuellen Pandemielage und der jeweils aktuellen Verordnung (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Präsenz stattfinden. Das Franz Hitze Haus in Münster, der Seminarort der Weiterbildungen des lif, hat ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, welches regelmäßig an die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO ) angepasst wird. 

Sollte die jeweilige Situation es erforderlich machen, so werden einzelne Module der Weiterbildungen als online-Seminar und ggf. auch als hybrides Seminar stattfinden.

Der "Experte Individuelle Förderung" | Infofilm

Angesichts der aktuellen Lage in den Schulen stellen sich Fragen zur professionellen Gestaltung von Lehren und Lernen neu, und zwar nicht nur im Bereich effizienterer Gestaltung schulischer Bildungsprozesse, sondern z.B. auch im Bereich der Gestaltung neuer Lernumgebungen und, damit verbunden, der entsprechenden Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden. Um den neuen Herausforderungen wie auch dem Anrecht der Lernenden auf individuelle Förderung gerecht zu werden, brauchen Lehrkräfte Unterstützungsangebote, die vor wissenschaftlich fundiertem Hintergrund diese Herausforderungen als Chance begreifen. Hier bietet das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung eine gute Möglichkeit.

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können. Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Das Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung stellen wir Ihnen gerne auch im Film vor, den Sie an dieser Stelle hinterlegt finden. 

Weitere Informationen und aktuelle Termine finden Sie zudem im zugehörigen Websitebereich

 

 

 

4. LemaS-Landestagung in Essen

Rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am 25.11. in Essen zur inzwischen vierten LemaS-Landestagung eingefunden. Impulsreiche Vorträge und vielfältige Themenforen zu Fragen außerunterrichtlicher Förderung boten den Vertreterinnen und Vertreterin der 63 nordrhein-westfälischen LemaS-Schulen Anregungen für ihre weitere Arbeit auf dem Weg der Potenzialentwicklung und Talentförderung.

Fachdidaktische Inputs bot Frau Prof. Barzel von der Universität Duisburg-Essen zu Enrichments und natürlichen Differenzierungsmöglichkeiten im Mathematikunterricht. Herr Prof. Hallet von der Universität Gießen zeigte am Beispiel des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen, wie schulische Unterstützung einerseits und das selbstständige Agieren von Schülerinnen und Schülern jenseits curricularer Rahmungen immer wieder neu ausbalanciert werden müssen.

In den Workshops kamen die Lehrerinnen und Lehrer zum Beispiel mit Kooperationspartnern wie der Junior Uni Wuppertal, dem Projekt „Schülergenossenschaften“, der Schülerakademie von „Bildung und Begabung“ ins Gespräch: Sie zeigten Chancen und Beispiele für die Integration sehr unterschiedlicher Ideen und Methoden der Begabtenförderung im schulischen Alltag. In weiteren Foren wurden Voraussetzungen und Ziele für ein von Schülerinnen und Schülern getragenes Mentoring-Programm vorgestellt und diskutiert. Bewegung in die Begabtenförderung brachten Prof. Neuber und Katharina Ludwig von der Westfälischen Wilhelms-Universität mit ihrem „sportlichen“ Programm zur Förderung von exekutiv-funktionalen Fähigkeiten.

Prof. Christian Fischer stellte das Programm vor, mit dem das Landeskompetenzzentrum in den nächsten Jahren ergänzende Qualifizierungsangebote macht. Mehr Fortbildung in grundlegenden Methoden der Diagnostik und Förderung war in einer Bedarfsumfrage von den Schulen vorrangig gewünscht worden.

23 Schulen, die in den vergangenen drei Jahren im Landesprogramm „Zentren für Begabtenförderung“ an ihrer Expertise gearbeitet haben, wurden zum Ende der Veranstaltung von den Vertretern der Bezirksregierung und des Schulministeriums mit einem Zertifikat ausgezeichnet und beglückwünscht.


LemaS-NRW: Das Landeskompetenzzentrum verantwortet die Umsetzung der länderseitigen Aktivitäten im gemeinsamen Bund-Länder-Programm „Leistung macht Schule“. Auf der Grundlage eines Kooperationsvertrags mit dem Ministerium für Schule und Bildung werden bis 2027 die nordrhein-westfälischen „LemaS-Schulen“ mit Qualifikationsangeboten und Entwicklungsprojekten bedarfsorientiert begleitet und unterstützt.

Der Forschungsverbund „Leistung macht Schule“, an dem die Westfälische Wilhelms-Universität mit mehreren Teilprojekten beteiligt ist, setzt die beiden Kernmodule des Programmes zu Schul- und Unterrichtsentwicklung um. Im Zentrum des Landesprogramms stehen die beiden fakultativen Module zu den Themen Diagnostik und Beratung sowie Außerunterrichtliche Förderung.

Wissenschaftliche Begleitung zur Begabungs- und Leistungsförderung - Website des Forschungsverbunds Leistung macht Schule (LemaS) geht online

lemas logoWer steht hinter LemaS? Welche Ziele verfolgt der Forschungsverbund und wie geht er dabei vor? Was passiert derzeit in den Teilprojekten? Wie verläuft die Zusammenarbeit mit den LemaS-Schulen? Was sind Ergebnisse aus den ersten Projektphasen? Auf der Website www.lemas-forschung.de gibt es ab sofort aufschlussreiche Einblicke in die wissenschaftliche Begleitung des bundesweit laufenden Entwicklungs- und Forschungsprojekts Leistung macht Schule, das vom BMBF gefördert wird und an dem 300 Schulen aller Schulformen bundesweit beteiligt sind. Die neue Website präsentiert den interdisziplinären Forschungsverbund, der sich aus 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und rund 60 wissenschaftlichen Mitarbeitenden von 16 beteiligten Hochschulen zusammensetzt. Der Netzauftritt www.lemas-forschung.de dokumentiert die laufende Arbeit und informiert über wissenschaftliche Hintergründe, Methoden und Ergebnisse des Großprojekts.

Die Schulen werden in 22 Teilprojekten vom Forschungsverbund LemaS mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung zur Förderung von (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der kooperativen Netzwerkbildung wissenschaftlich begleitet, bei der Konzeptionierung und Umsetzung passender Strategien, Materialien und Maßnahmen unterstützt und kontinuierlich evaluiert. Ein zentraler Bestandteil ist hierbei die Professionalisierung und Unterstützung der Lehrpersonen durch den Aufbau kooperativer Strukturen im Kollegium und von Schulnetzwerken, bei der Entwicklung von überfachlichen diagnosebasierten Förderformen sowie von fachdidaktischen diagnosebasierten differenzierenden Aufgaben- und Förderformaten in den MINT-Fächern und Sprachen. Der Forschungsverbund bündelt Expertise aus der Erziehungs- und Bildungswissenschaft, darunter der Bildungstheorie, Schul-, Professions- und Effektivitätsforschung, den Fachdidaktiken in Deutsch, Englisch und den MINT-Fächern sowie der Psychologie mit Schwerpunkten im Bereich der Diagnostik und Evaluationsforschung. Die Interdisziplinarität des Forschungsverbunds prägt die Projektstruktur und das praxisorientierte Arbeitsprogramm der Teilprojekte.

Neben grundlegenden Informationen zu den Aktivitäten und Strukturen des Forschungsverbunds sowie der Übersicht zu LemaS-Publikationen werden auf der Website zu entsprechenden Anlässen u.a. Veranstaltungen porträtiert und bedeutende Projektereignisse aufbereitet. Die Onlinepräsenz des Forschungsverbunds LemaS dient somit der Vitalisierung des Forschungsnetzwerks durch einen fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch und ist als Informationsplattform eine Anlaufstelle für externe Anfragen zum Thema Leistungs- und Begabungsförderung sowie Schul- und Unterrichtsentwicklung in Deutschland.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download. 

Fortbildungen zum Forder-Förder-Projekt

FFP-Weiterbildung

Das Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung (lif) bietet auch im Schuljahr 2021/22 eine praxisbegleitende Fortbildung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) für Lehrerinnen und Lehrer interessierter Schulen in NRW an.

Das Forder-Förder-Projekt ist ein Projekt zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Zur Zielgruppe gehören sowohl Schülerinnen und Schüler der Grundschule als auch der Sekundarstufe I (Unter- und Mittelstufe), die wöchentlich je zwei Stunden über interessengeleitete Themen eine Expertenarbeit schreiben und im Anschluss daran einen Expertenvortrag anfertigen. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Grundlegend hierfür sind im FFP Strategien des selbstgesteuerten und des forschenden Lernens.

Weitere Informationen - auch zur Anmeldung - entnehmen Sie bitte dem Flyer

Am 15. September 2021 findet eine digitale Informationsveranstaltung statt, zu der interessierte Schulen bzw. Lehrkräfte eingeladen sind. 

Nähere Informationen - auch zur Anmeldung - finden Sie hier

FFP-Plus-Weiterbildung

Das Forder-Förder-Projekt Plus ist das Projektformat für die gymnasiale Oberstufe. Auch hierzu wird vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW eine Fortbildung für Lehrkräfte angeboten. Am 15. September 2021 findet von 16.00 bis 17.00 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, zu der interessierte Schulen bzw. Lehrkräfte eingeladen sind. 
 
Nähere Informationen - auch zur Anmeldung - finden Sie hier
Fortbildung „Schrift.Sprach.Forscher. – Rechtschreibstrategien entdecken, entwickeln und automatisieren“

.ssf logo..des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) wird auch im Schuljahr 2021/2022 angeboten

Das Konzept Schrift.Sprach.Forscher. stellt ein Angebot zur Rechtschreibförderung in den Jahrgangsstufen 4 und 5 dar. Die praxisbegleitende Fortbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer interessierter Schulen in NRW,

  • für die eine Verbesserung der Rechtschreibkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Thema ist,
  • die auf der Suche nach einem (veränderten) Ansatz zur Gestaltung des schulischen Förderunterrichts im Bereich Rechtschreibung sind,
  • die ihren Förderunterricht inhaltlich stimmig und außerdem stärkenorientiert, produktiv und motivierend gestalten möchten.
     
Für interessierte Lehrerinnen und Lehrer findet am 9. Juni 2021 von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, in der das Konzept und der Ablauf der Fortbildung genauer vorgestellt werden.
 
Nähere Informationen - auch zur Anmeldung - finden Sie hier 
7. Münsterscher Bildungskongress

Logo 7 Bildungskongress RGB transparent ganz7. Münsterscher Bildungskongress

in Verbindung mit der LemaS – Jahrestagung 2021

vom 22.09.-25.09.2021

"Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten"

Wir freuen uns, Ihnen hiermit den 7. Münsterschen Bildungskongress mit dem Titel „Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten“ ankündigen zu dürfen. Der Kongress wird zusammen mit der Jahrestagung der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern „Leistung macht Schule (LemaS)“ vom 22.–25.09.2021 in Münster stattfinden.

Ziel des Kongresses ist es, Forschungsansätze und Förderkonzepte zur langfristigen Potenzial- und Talententwicklung von Schüler*innen mit dem Themenkomplex der nachhaltigen Bildung (Sustainable Development Goals) zu verbinden. Welche globalen Herausforderungen (z.B. Weltklima oder Weltgesundheit) bringt das 21. Jahrhundert mit sich und wie können Schüler*innen, wie kann eine neue Generation, durch die gezielte und individuelle Förderung ihrer Begabungen darauf vorbereitet werden, diese Herausforderungen engagiert, kreativ und konstruktiv zu bewältigen? Ausgehend von diesen Leitfragen, soll auf dem Kongress zum einen erörtert werden, wie eine langfristige Entfaltung leistungsbezogener Entwicklungspotenziale von Kindern und Jugendlichen möglichst optimal gelingen kann und, zum anderen, wie diese Potenziale bzw. Talente bestmöglich für eine aktive und verantwortliche Mitgestaltung von Ökologie, Sozialem, Ökonomie, Kultur, Politik, Globalisierung und Digitalisierung gewonnen werden können. Zu klären ist dabei auch die Rolle des Staates, insbesondere der Bildungspolitik, etwa bei der Festlegung neuer Unterrichtsinhalte und Unterrichtsmethoden im Rahmen einer nachhaltigen Bildung sowie der Gestaltung der zukünftigen Lehrer*innenbildung.   

Weitere Hinweise zum Call for Papers, zu den Vorträgen, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze hier.

Bei Fragen zum Kongress, kontaktieren Sie gerne unser Team (Kontaktformular abrufen).