Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie hiermit einverstanden sind.

Archiv

am 14. Februar 2019 in der QUA-LiS NRW

Vor dem Hintergrund der Befunde internationaler Vergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU, im Umgang mit Heterogenität an Schulen, bei der Verpflichtung, ein inklusives Bildungssystem zu gestalten, beim Diskurs über Bildungschancen und soziale Herkunft ist individuelle Förderung eine zentrale Anforderung bei der Gestaltung von Lernprozessen. So unterstützen und bereichern u. a. selbstgesteuertes Lernen in Lernbüros, der Einsatz von Kompetenzrastern und weiteren geeigneten diagnostischen Instrumenten das individualisierte Lernen von Schülerinnen und Schülern und erhöhen somit deren Bildungschancen.

Die Qualitäts – und UnsterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) kooperiert mit dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) mit dem Ziel, die Forschung, Entwicklung und Qualifizierung zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern in NRW zu stärken. Die Fachtagung am 14.02.2019 erfolgt im Kontext dieser Kooperationsvereinbarung und richtet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte, die sich in Praxisforen mit unterschiedlichen Schwerpunkten der individuellen Förderung in Schule sowie im Unterricht beschäftigen möchten.

Der thematische Schwerpunkt der gemeinsamen Tagung von Landesinstitut und Landeskompetenzzentrum liegt in den Kompetenzbereichen Didaktik und Diagnostik. Beteiligt mit wissenschaftlichen Beiträgen sind von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Institute für Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Begabungsforschung und Individuelle Förderung; vertreten durch Prof. Dr. Christian Fischer und Dr. Christiane Fischer-Ontrup), für Sportwissenschaft (Arbeitsbereich Bildung und Unterricht im Sport; vertreten durch Prof. Dr. Nils Neuber) und Psychologie in Bildung und Erziehung (Lehrstuhl Diagnostik und Evaluation im schulischen Kontext; vertreten durch Prof. Dr. Elmar Souvignier).

Es werden u. a. folgende Themen aufgerufen:

  • Strategien selbstgesteuerten Lernens
  • Entwicklung von Rechtschreibstrategien
  • Motivations- und Selbststeuerungsstrategien für begabte Schülerinnen und Schüler
  • Arbeit mit Kompetenzrastern
  • Selbstgesteuertes Lernen im Lernbüro
  • Pädagogische Diagnostik
  • Förderung exekutiver Funktionen durch Bewegung im Unterricht

Die Anmeldung erfolgt über diesen Link: https://www.qua-lis.nrw.de/individuell-foerdern" Eine allgemeine Auskunft zur Tagung ist auch über folgende Adresse möglich: individuelle-foerderung@qua-lis.nrw.de

26 Schülerinnen und Schüler, 6 Lehrerinnen und Lehrer, 6 Lehramtsstudierende sowie zwei Lehrende der Universität Münster haben sich im Rahmen des Forder-Förder-Plus-Projekts zum jährlichen Methodentag am 14. November an der Westfälischen Wilhelms-Universität getroffen.

Für die Lerngemeinschaft stand an diesem Tag die Auseinandersetzung mit Forschungsmethoden auf dem Programm. Im Rahmen des begleitenden Seminars hatten die Studierenden zuvor eine Lerneinheit entworfen und führten diese mit den Schülerinnen und Schülern durch. Anschließend gab es eine Einführung in die Recherche in der ULB. In der kommenden Zeit begleitet jeder Studierende jeweils eine Schülergruppe bei ihren Forschungsprojekten zum Themenschwerpunkt „Lernen“ an den jeweiligen Schulen.

In diesem Jahr geht das LIF zudem der Frage nach, wie Begabungsförderung in einer „Kultur der Digitalität“ gelingen kann. Das Seminar der Studierenden hat den Schwerpunkt Möglichkeiten und Grenzen der Begleitung von individuellen Lernprozessen unter dem Aspekt der Digitalität auszuloten.

Das Format verfolgt insgesamt die Idee, begabten Lernern die Möglichkeit zu bieten, trotz großer räumlicher Distanz in einem virtuellen Raum gemeinsam lernen und forschen zu können, um wichtige Kompetenzen für das 21. Jahrhundert zu erwerben.

Erziehung – Werte – Haltungen: Schule als Lernort für eine offene Gesellschaft | 

Liberale Demokratien haben in der Vergangenheit schon höhere Zustimmungswerte erzielt. Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung erzeugen komplexe Problemlagen. Einfache Antworten von Populisten und Autokraten erscheinen in dieser Situation auch jungen Menschen mitunter attraktiver als langwierige gesellschaftliche Diskurse. In einer Demokratie zu leben, fordert Widersprüchliches: So kommen demokratische Gesellschaften nicht ohne eine geteilte Wertbasis aus. Andererseits besteht ihr Ethos gerade darin, dass sie der Offenheit und Toleranz verpflichtet sind.
Fremde Lebensentwürfe aushalten zu müssen, bedeutet für die jeweils anderen mitunter eine hohe Zumutung. Demokratie ist daher eine Lebensform, die man lernen muss: Eigene Wertentscheidungen sind zu treffen und anderen gegenüber zu begründen. Gemeinsame Werte müssen erfahren und demokratische Haltungen eingeübt werden. Kann sich Schule als Lernort für eine offene Gesellschaft erweisen? Die Münsterschen Gespräche zur Pädagogik am 8. und 9. April 2019 wollen Möglichkeiten und Grenzen dafür ausloten. Neben wissenschaftlichen Referaten werden aktuelle Ansätze aus der Praxis vorgestellt und diskutiert.
Eingeladen sind alle, denen Erziehung zu demokratischem Handeln am Herzen liegt: Schulleiter/innen und Lehrkräfte, Erziehungswissenschaftler/innen, Fachleiter/innen, Lehrerfortbildner/innen, Schulträgervertreter/ innen, Bildungspolitiker/innen und interessierte Öffentlichkeit.

Anmeldungen nimmt das Franz Hitze Haus als Tagungsort gerne entgegen, weitere Informationen finden Sie hier.

Vom 19. bis zum 22. September 2018 fand der 6. Münstersche Bildungskongress zum Thema „Begabungsförderung, Leistungsentwicklung und Bildungsgerechtigkeit – für alle!“ statt. Insgesamt nahmen 1250 TeilnehmerInnen und ReferentInnen am Kongress teil, so dass die verschiedensten Akteure aus Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungsadministration, aus der Schulentwicklung, d.h. Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern, sowie außerschulische Bildungspartner nach Münster kamen. Durch die über 130 Vorträge, Referate und Workshops wurde der Bildungskongress zu einem anspruchsvollen Ort wissenschaftlichen Austausches und interdisziplinären Gesprächs, in denen Dialoge über die Professionen hinaus angeregt und neue Impulse gesetzt werden konnten.

Das Team des ICBF bedankt sich für die vielen positiven Anmerkungen und Rückmeldungen. Einen Einblick über den Kongress bietet das aktuelle Kongressvideo.

Wir würden uns freuen, Sie beim 7. Münsterschen Bildungskongress begrüßen zu dürfen! 
Um aktuelle Informationen über die Münsterschen Bildungskongresse zu erhalten, registrieren Sie sich gerne mit einer kurzen E-Mail an info@icbfkongress.de für unseren Newsletter.

Am 14.09.2018 fand die Auftaktveranstaltung zum dritten Durchgang des Forder-Förder-Projekts Plus (FFP-Plus) in Münster statt. Das Projekt ist ein Angebot zur Begabungsförderung von Schülerinnen und Schülern in der Oberstufe. Sie entwickeln auf der Basis persönlicher Interessen Forschungsfragen zum interdisziplinären Themengebiet Lernen und bearbeiten diese in wissenschaftlichen Vorhaben. Unterstützt werden sie von Dozenten, Mitarbeitern des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW und Studierenden der Universität Münster sowie von den Lehrkräften der jeweiligen Schulen. Schülerinnen und Schüler von sechs Gymnasien aus dem Münsterland nehmen an dem Projekt teil.
Nachdem das FFP-Plus zwei Jahre als Präsenzveranstaltung an der Universität Münster durchgeführt wurde, geht das Projekt mit dem Schuljahr 2018/19 neue Wege. Um die individuellen Bedarfe besser ansprechen zu können, werden Teile des Angebots in eine digitale Lernumgebung verlagert.
Beim Auftakt ging es zunächst um die Begriffe und Kontexte „Lernen“ sowie „Forschendes Lernen“, auf die im weiteren Verlauf des Projektes sukzessive aufgebaut wird.

Landeskompetenzzentrum für
Individuelle Förderung NRW
Krummer Timpen 57
D-48143 Münster

Tel: 0251/8329320
Fax: 0251/8329316

E-Mail: lif@uni-muenster.de