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News & Aktuelles

Fortbildung „Schrift.Sprach.Forscher. – Rechtschreibstrategien entdecken, entwickeln und automatisieren“: Jetzt anmelden!

Das Konzept Schrift.Sprach.Forscher. (SSF) stellt ein Angebot zur Rechtschreibförderung in den Jahrgangsstufen 4 und 5 dar. Die praxisbegleitende Fortbildung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer interessierter Schulen in NRW,

  • für die eine Verbesserung der Rechtschreibkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Thema ist,
  • die auf der Suche nach einem (veränderten) Ansatz zur Gestaltung des schulischen Förderunterrichts im Bereich Rechtschreibung sind,
  • die ihren Förderunterricht inhaltlich stimmig und außerdem stärkenorientiert, produktiv und motivierend gestalten möchten.

Das Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW (lif) wird diese Fortbildung auch im Schuljahr 2022/2023 anbieten. Am 30. Mai 2022 hat hierzu bereits eine digitale Informationsveranstaltung stattgefunden. Eine Anmeldung zur Fortbildung ist bis zum Schuljahresende möglich. Falls Sie sich für das Konzept interessieren, jedoch nicht an der Informationsveranstaltung teilnehmen konnten, nehmen Sie gerne Kontakt zum lif auf, zum Beispiel per Mail an lif@uni-muenster.de.

Die Termine, Anmeldemodalitäten und weitere Informationen finden Sie hier 
Fortbildungen zum FFP und zum FFP+: Jetzt zu Info-Veranstaltungen anmelden!

Das Forder-Förder-Projekt ist ein Projekt zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Zur Zielgruppe gehören sowohl Schülerinnen und Schüler der Grundschule als auch der Sekundarstufe I (Unter- und Mittelstufe), die wöchentlich je zwei Stunden über interessengeleitete Themen eine Expertenarbeit schreiben und im Anschluss daran einen Expertenvortrag anfertigen. Ziel ist es, Kinder in Bereichen ihrer individuellen Interessen und Begabungen herauszufordern und sie damit zugleich bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenzen zu fördern. Grundlegend hierfür sind im FFP Strategien des selbstgesteuerten und des forschenden Lernens.

Das Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung (lif) wird auch im Schuljahr 2022/23 eine praxisbegleitende Fortbildung zum Forder-Förder-Projekt (FFP) für Lehrerinnen und Lehrer interessierter Schulen in NRW anbieten. Am 14. September 2022 wird hierzu eine digitale Informationsveranstaltung angeboten (Anmeldeschluss: 7. September 2022). Anmeldungen zur Info-Veranstaltung sind über diesen Link möglich.

Die Termine der Fortbildungsmodule, Anmeldemodalitäten und weitere Informationen finden Sie hier.

Das Forder-Förder-Projekt Plus ist das Projektformat für die gymnasiale Oberstufe. Auch hierzu wird vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW im Schuljahr 2022/2023 eine Fortbildung für Lehrkräfte stattfinden.  Am Montag, 12. September 2022 wird hierzu eine Informationsveranstaltung angeboten (Anmeldeschluss: 5. September 2022). Anmeldungen zur Info-Veranstaltung sind über diesen Link möglich. 

Die Termine der Fortbildungsmodule, Anmeldemodalitäten und weitere Informationen finden Sie hier.

Experte Individuelle Förderung & Potenzialentwicklung – Anmeldeverfahren zu Kurs 9 eröffnet
Der Termine für den 9. Durchgang der berufsbegleitenden Fortbildung Expertin und Experte Individuelle Förderung & Potenzialentwicklung stehen fest:
 
Auftakt  Fr. 03.02. – Sa. 04.02.2023 Einführung in die Thematik, Instrumente und Methoden
Modul I Fr. 21.04. – Sa. 22.04.2023 Kommunikative Kompetenzen
Modul II Fr. 11.08. – Sa.12.08.2023 Diagnostische Kompetenzen
Modul III Fr. 22.09. – Sa 23.09.2023 Didaktische Kompetenzen
Modul IV Fr. 08.12. – Sa 09.12.2023 Präsentation der Praxisbausteine

 

Das Anmeldeverfahren ist eröffnet. Nähere Informationen finden Sie hier. Nehmen Sie auch gerne via Mail oder telefonisch Kontakt zu uns auf.

Vernetzung und Austausch im Mittelpunkt: Erfolgreiche 7. LemaS-Landestagung in Essen

Zur 7. LemaS-Landestagung trafen sich am 20. Juni 2022 rund 100 Vertreterinnen und Vertreter der nordrhein-westfälischen LemaS-Schulen mit Mitarbeitenden des Forschungsverbundes, des Landeskompetenzzentrums NRW und der Bezirksregierungen NRW im Haus der Technik in Essen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorbereitung der Schul-Netzwerke für die im Schuljahr 2023/2024 beginnende LemaS-Transferphase. Impulse von Prof. Dr. Christian Fischer (WWU Münster) und Engelbert Sanders (MSB NRW) informierten die Teilnehmenden über den weiteren Projektverlauf und erläuterten die Ergebnisse der Vorab-Umfrage, in der die Schulvertreterinnen und -vertreter zuvor ihre Wünsche für die Transferphase mitgeteilt hatten. Fachdidaktische Vorträge von Dr. Frederik Ahlgrimm, Projektleitung der Teilprojekte 1 und 2 an der Universität Berlin, und Prof. Dr. Nils Berkemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Schulsystementwicklung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, boten den Vertreterinnen und Vertretern der 63 an LemaS teilnehmenden Schulen Anregungen für die schulische Arbeit in der Transferphase und gaben Impulse zu den Themen „Schulentwicklungsprozesse gestalten“ und  „Vernetzung - Chancen und Grenzen interschulischer Kooperation“.

Mit ihren Vorträgen setzten beide wichtige Impulse für die anschließenden Gruppenarbeitsphasen. In diesen konnten die Lehrkräfte in kleineren Runden in einen Austausch kommen und sich anhand vorbereiteter Impulsfragen über Gelingensbedingungen, Hindernisse und Wirkungen von erfahrenen oder angestrebten Schulentwicklungsprozessen austauschen, um Anregungen zu sammeln, Prozesse zu reflektieren und für die jeweils eigene Schule voranzutreiben.

Die an das Podiumsgespräch angelehnte Diskussion stellte heraus, dass Unterrichts- und Schulentwicklung schulspezifische, individuelle Prozesse sind und sowohl eine innovationsfreudige Herangehensweise seitens der Lehrkräfte als auch der Schulleitung eine Notwendigkeit für gelingende Schulentwicklungsprozesse darstellen. Insbesondere der Austausch zwischen Lehrkräften der eigenen Schule, aber auch anderer Schulen in Form von Vernetzungen über die innerschulischen Netzwerke hinaus, beispielsweise in Form von Hospitationen, erhöhen die Chancen, Ideen zur Begabungsförderung nachhaltig in den Unterricht zu bringen und dort zu verankern

In regionalen Clustern konnten die Schulen zum Ende der Veranstaltung wichtige Informationen ihrer jeweiligen Bezirksregierungen erhalten und sich zu fachlich organisierten Netzwerken zusammenschließen. 

Erfolgreicher Start der neuen Veranstaltungsreihe „Bildungskongress im Dialog“

Die neue digitale Veranstaltungsreihe des ICBF „Bildungskongress im Dialog“ startete am Freitag, den 06.05.2022, mit einem spannenden Gespräch zwischen dem bekanntenDialog1 Soziologen Prof. Dr. Armin Nassehi und Burkhard Jungkamp, ehemaliger Staatssekretär und Moderator der Veranstaltung. Das Gespräch drehte sich um Chancen und Herausforderungen zukunftsgerechter Entwicklung von Bildung.

Professor Nassehi teilte seine Einschätzungen zu den Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Gestaltung von Unterricht und Schule im Allgemeinen, aber auch von speziellen Lernformaten (z.B. Projektlernen/fächerübergreifender Unterricht), von Lehrkräftebildung und von außerschulischen Lernangeboten. Dabei wurde auch auf bildungspolitische Herausforderungen eingegangen. Der Dialog, der als Videokonferenz stattfand, wurde von ca. 50 Teilnehmenden verfolgt, die auch selbst Kommentare einbringen und Fragen stellen konnten.

Das Gespräch wurde aufgezeichnet und kann unter folgendem Link angeschaut werden: https://go.wwu.de/agqds

Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe ist für den Herbst geplant. Der nächste Gast wird der Bildungsforscher Prof. Dr. Kai Maaz sein. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Qualifizierungsbaustein im Projekt „Leistung macht Schule“ (LemaS NRW): Lernberatung im Schulalltag erfolgreich gestalten

Im März 2022 wurde zum dritten Mal der Qualifizierungsbaustein „Lernberatung im Schulalltag“ im Rahmen des Projektes „Leistung macht Schule“ (LemaS NRW) vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen des Bausteins machten sich dieses Mal 18 Lehrkräfte von elf verschiedenen Schulen unterschiedlicher Schulformen auf den Weg, die Beratungsgespräche mit ihren Schülerinnen und Schülern zu individualisieren und die Beratungskonzepte ihrer Schulen weiter zu optimieren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich engagiert sowohl mit theoretischen Hintergründen als auch mit der praktischen Durchführung von Lernberatungen im schulischen Alltag auseinander. Das Seminar wurde in Form einer Online-Veranstaltung durchgeführt. Auch wenn sich alle Beteiligten freuen, nun wieder in Präsenz tagen zu können, so wurde doch von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der besondere Gewinn von virtuellen Qualifizierungsbausteinen hervorgehoben, da auf diese Weise mit überschaubarem Aufwand viele Kolleginnen und Kollegen einer Schule qualifiziert werden können und längere Fahrtwege entfallen.

Insbesondere das gesteigerte Interesse an Beratungsprozessen, die Weiterentwicklung der eigenen Beratungskompetenz und die Optimierungsideen für die schulischen Beratungskonzepte wurden von den Lehrkräften aller Durchgänge hervorgehoben. Zahlreichen der bisher beteiligten LemaS-Schulen ist es bereits gelungen, die vorgestellten Impulse und Materialien am eigenen Schulstandort zu erproben und weiteren Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von Gremienarbeit vorzustellen. So wurden beispielsweise im Team Beratungskompetenzen und -gespräche verstärkt reflektiert, pädagogische Tage durchgeführt, Konzepte und Flyer erstellt und bestehende Beratungskonzepte durch neue Elemente zur Lernberatung ergänzt.

Der nächste Qualifizierungsbaustein „Lernberatung im schulischen Alltag erfolgreich gestalten“ sowie ein Aufbaumodul finden voraussichtlich im Herbst 2022 für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts „Leistung macht Schule“ (LemaS NRW) statt. Die Termine werden zeitnah veröffentlicht. Nähere Informationen zur zeitlichen Planung erhalten Sie im Sekretariat des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung (Ansprechpartnerin Frau Surmann) oder beim LemaS Projektbüro (Ansprechpartnerin Frau Zumbrock). Inhaltliche Fragen in Bezug auf Aufbaumodule beantwortet Ihnen darüber hinaus gerne die Referentin Anja Wardemann.

39. Münstersches Gespräch zur Pädagogik: Aufholen nach Corona? Was Schule zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen kann – Nachbericht
Distanz- und Wechselunterricht, Schulen, die von einem auf den anderen Tag geschlossen waren: Junge Menschen mussten durch die Corona-Pandemie gravierendeEinschränkungen in Kauf nehmen und haben nicht selten mit Lernrückständen, psychischen und gesundheitlichen Belastungen zu kämpfen. Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Schülerinnen und Schüler und der Frage, wie Schulen zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen können, hat sich das 39. Münstersche Gespräch zur Pädagogik beschäftigt. Auf Einladung der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Bistum Münster und in Kooperation mit der Akademie Franz Hitze Haus, dem Institut für Lehrerfortbildung und dem Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung diskutierten 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Tage lang darüber, wie ein mögliches Aufholen nach Corona gestaltet werden kann.
Hauptabteilungsleiter Dr. William Middendorf begrüßte die Teilnehmenden und Mitwirkenden zu Beginn und benannte die durch die Pandemie entstandenen Schwierigkeiten sowohl im fachlichen wie auch im psycho-sozialen Bereich.
In den folgenden beiden Tagen präsentierten u.a. Professor Dr. Christian Reintjes von der Universität Osnabrück, Professor Dr. Kai Maaz vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Professorin Dr. Anne Sliwka von der Universität Heidelberg und Professor Dr. Aladin El-Mafaalani von der Universität Osnabrück ihre Forschungsergebnisse im Hinblick auf die pandemiebedingte Situation, dies auch unter Berücksichtigung verschiedener Bildungsmilieus, verschiedener Länder und inner- und außerschulischer Kontexte. Thematisiert wurde, wie Bildungsgerechtigkeit in der Schule und durch die Zusammenarbeit von Schule mit anderen Institutionen erreicht werden kann.
In einer Reihe von Arbeitskreisen wurden „Good-practice-Beispiele“ aus Schulen vorgestellt, die gelungene Projekte, Ideen und Initiativen zum Aufholen nach Corona zeigten.
In der Abschlussdiskussion, in der Prof. El-Mafaalani und Prof’in Sliwka auf Fragen der Teilnehmenden eingingen, sprach sich El-Mafaalani für eine Entlastung der Lehrkräfte durch multiprofessionelle Teams und einen Ausbau der Elternarbeit aus. Sliwka stellte Kooperation als Schlüsselwort heraus und machte darauf aufmerksam, dass sich guter Unterricht durch eine gemeinsame Sprache und gemeinsam verfolgte Ziele auszeichne.
Die Beiträge zur Tagung werden – wie in jedem Jahr – wieder in einem Sammelband zusammengestellt, der zum Zeitpunkt der nächsten MGP erscheinen wird. 
Erfolgreiche Durchführung des 7. Münsterschen Bildungskongresses - Vier Tage im Zeichen der nachhaltigen Begabungsförderung

Wie der am 07. August 2021 veröffentlichte Bericht des UN-Klimarats (IPCC) nochmal verdeutlicht, ist es höchste Zeit für einen dauerhaften ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel. Politik, Wirtschaft und jeder Einzelne müssen dazu ihren Beitrag leisten und das eigene Handeln und Verhalten überprüfen. Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere eine gezielte Begabungsförderung kann durch die Stärkung von Fähigkeits- und Persönlichkeitspotenzialen junger Menschen - zum Beispiel durch die Förderung kreativer Problemlösekompetenzen oder ethischen Verantwortungsbewusstseins - einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gemeinwohlorientierung und zu einer innovativen Zukunftsgestaltung leisten.

Vor diesem Hintergrund fand vom 22. – 25. September 2021 der 7. Münstersche Bildungskongress statt. Die Thematik „Potenziale erkennen, Talente entwickeln, Bildung nachhaltig gestalten“ wurde durch über 100 Vorträge vielfältig gestaltet. Interaktive Kaffeepausen und Podiumsdiskussionen rundeten das Programm ab. Insgesamt haben 1088 Personen am Kongress im Format Digital Plus teilgenommen.

Wir bedanken uns bei allen Vortragenden, Mitwirkenden und Teilnehmenden!

Einige Impressionen der Kongresstage finden Sie hier: https://vimeo.com/615951921

Wir sind gespannt auf das Feedback und möchten alle Kongressteilnehmenden darum bitten, den Evaluationsbogen über Limesurvey auszufüllen: https://ivv7lime.uni-muenster.de/index.php/897994?lang=de

Begabungsförderung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe - Münstersche Empfehlungen

Anlässlich des siebten Münsterschen Bildungskongresses wurden am 25. September 2021 in Münster die „Münsterschen Empfehlungen“ an den Vorsitzenden der Amtschefkonferenz der KMKHerrn Staatsrat Rainer Schulz, übergeben. Die Empfehlungen wurden gemeinsam von der Robert Bosch Stiftung, der Joachim Herz Stiftung und der Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung verfasst. Sie beinhalten neun Aspekte, die bezüglich gesellschaftlicher Herausforderungen Perspektiven für die Begabungsförderung und Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen, aber auch darüber hinaus enthalten.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung mit weiteren Hintergründen zur Ausarbeitung der "Münsterschen Empfehlungen".

Hier geht es direkt zum Wortlaut der "Münsterschen Empfehlungen" mit ihren neun Aspekten.

 

Auftakt Expertin und Experte Individuelle Förderung & Potenzialentwicklung, Kurs 8

Gruppenfoto ExperteAm 11. und 12. Juni 2021 starteten 27 Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Schulformen den achten Durchgang der Qualifizierungsmaßnahme „Experte Individuelle Förderung und Potenzialentwicklung“. Zusätzlich nahmen zehn Schulleitungsmitglieder als Gäste teil. Der Auftakt wurde in einem abwechslungsreichen Onlineformat von zahlreichen Referentinnen und Referenten verschiedener Universitäten begleitet. Dazu gehörten z. B. von der WWU Münster Prof. Dr. Martin Bonsen und Prof. Dr. Fischer, Prof. Dr. Julia Gerick (TU Braunschweig), Prof. Dr. em. Uwe Hameyer, Prof. Dr. Thomas Häcker (Universität Rostock). Die Beiträge waren sehr vielseitig und lieferten z. B. wertvolle Impulse zur Digitalisierung, zur individuellen Förderung, zur professionellen Kompetenzentwicklung gestützt durch Portfolioarbeit und zum Innovationswissen bzw. zu Etablierungsprozessen in der Schule. Im Praxisforum gewährte Frau Kathrin Kösters, Schulleiterin der Gesamtschule Münster-Mitte, einen Einblick in die praktische und teils digital gestützte Umsetzung pädagogischer Konzepte sowie die erfolgreiche Implementation an ihrer Schule.


Dem Auftakt werden Module in den Bereichen Kommunikation, Diagnostik und Didaktik folgen. Jede/r Teilnehmer/in entwickelt mit wissenschaftlicher Begleitung ein Best-Practice Beispiel, welches auf einem Anliegen der Einzelschule basiert. Diese Beispiele werden im Abschlussmodul präsentiert.


Nähere Informationen zur Weiterbildungsmaßnahme und zum Anmeldestart des neunten Kurs-Durchgangs finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an das Sekretariat des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung wenden, zum Beispiel per Mail an lif@uni-muenster.de.

Der "Experte Individuelle Förderung" | Infofilm

Angesichts der aktuellen Lage in den Schulen stellen sich Fragen zur professionellen Gestaltung von Lehren und Lernen neu, und zwar nicht nur im Bereich effizienterer Gestaltung schulischer Bildungsprozesse, sondern z.B. auch im Bereich der Gestaltung neuer Lernumgebungen und, damit verbunden, der entsprechenden Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden. Um den neuen Herausforderungen wie auch dem Anrecht der Lernenden auf individuelle Förderung gerecht zu werden, brauchen Lehrkräfte Unterstützungsangebote, die vor wissenschaftlich fundiertem Hintergrund diese Herausforderungen als Chance begreifen. Hier bietet das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung eine gute Möglichkeit.

Das vom Landeskompetenzzentrum für Individuelle Förderung NRW entwickelte und evaluierte Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung soll es Lehrkräften aller Schulformen ermöglichen, ihre Kompetenzen zur individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu erweitern und somit eine optimale Begabungsentfaltung und Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Qualifizierung erwerben grundlegende Kompetenzen zur individuellen Förderung in Theorie und Praxis, die im eigenen Unterricht und in der systemischen Weiterentwicklung der Schule angewandt werden können. Verantwortlich für die Durchführung der Qualifizierung ist das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF). Der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs wird bestätigt durch ein Zertifikat der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Das Qualifizierungskonzept zum Zertifikat: Experte Individuelle Förderung stellen wir Ihnen gerne auch im Film vor, den Sie an dieser Stelle hinterlegt finden. 

Weitere Informationen und aktuelle Termine finden Sie zudem im zugehörigen Websitebereich

 

Umgang mit der Corona-Pandemie

Die Weiterbildungskurse des lif können nur vorbehaltlich der jeweils aktuellen Pandemielage und der jeweils aktuellen Verordnung (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Präsenz stattfinden. Das Franz Hitze Haus in Münster, der Seminarort der Weiterbildungen des lif, hat ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept entwickelt, welches regelmäßig an die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO ) angepasst wird. 

Sollte die jeweilige Situation es erforderlich machen, so werden einzelne Module der Weiterbildungen als online-Seminar und ggf. auch als hybrides Seminar stattfinden.

Neuerscheinung: FFP Handbuch

 mk79553jpg 48185950596 oDie 2021 im Waxmann Verlag erschienene Publikation „Strategien selbstregulierten Lernens in der Individuellen Förderung – Ein Praxishandbuch zum Forder-Förder-Projekt“ bietet interessierten Lehrkräften, Schulleitungen und allen anderen an Unterrichts- und Schulentwicklung beteiligten Akteur*innen Einblicke in die Durchführung des an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entwickelten Forder-Förder-Projekts zur individuellen Begabungsförderung und nachhaltigen Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Kontext. Innerhalb des Projektes erfolgt eine diagnosebasierte (Begabungs-)Förderung, wobei die folgenden drei Ziele im Zentrum stehen:

  •  Interessen entwickeln (mittels selbstgewählter Spezialthemen)
  •  Begabungen herausfordern (mittels eigenständiger Forschungsarbeiten)
  •  Lernkompetenz fördern (mittels systematischer Strategievermittlung)

Neben den im ersten Teil des Buches präsentierten theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen bietet das Handbuch im zweiten Teil fächerunabhängige, praxisorientierte Anregungen für die Planung und Durchführung eines Forder-Förder-Projekts inklusive praktischer Hinweise und Unterrichtsmaterialien, die sich als Kopiervorlagen im hinteren Teil des Buches sowie teilweise auch in editierbarer Version auf einer zugehörigen Online-Plattform befinden.

Durch den Fokus auf Strategien selbstregulierten Lernens eignet sich das Forder-Förder-Projekt
– insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Situation – ideal, um Kinder und Jugendliche individuell in ihren Begabungen und Interessen zu fordern sowie in ihren Lernkompetenzen zu fördern, indem es sich nicht nur im Präsenzunterricht, sondern auch im Distanzlernen erfolgreich umsetzen lässt.

Herausgeber*innen:

Christian Fischer, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad

Autor*innen:

Christian Fischer, Christiane Fischer-Ontrup, Julia Gilhaus-Schütz, Linda Habedank, Donata Hillmann, Monika Kaiser-Haas, Monika Konrad, David Rott, Sarah Schulte ter Hardt, Corinna Schuster, Franziska Trappehl, Isabel Unkel, Nele von Wieding

2021, Reihe „Begabungsförderung Individuelle Förderung und Inklusive Bildung“, Band 11, Din A4, 49,90 €, ISBN: 978-3-8309-4305-1, doi: https://doi.org/10.31244/9783830993056

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Das Neuerscheinungsblatt mit interaktiven Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Wissenschaftliche Begleitung zur Begabungs- und Leistungsförderung - Website des Forschungsverbunds Leistung macht Schule (LemaS) geht online

lemas logoWer steht hinter LemaS? Welche Ziele verfolgt der Forschungsverbund und wie geht er dabei vor? Was passiert derzeit in den Teilprojekten? Wie verläuft die Zusammenarbeit mit den LemaS-Schulen? Was sind Ergebnisse aus den ersten Projektphasen? Auf der Website www.lemas-forschung.de gibt es ab sofort aufschlussreiche Einblicke in die wissenschaftliche Begleitung des bundesweit laufenden Entwicklungs- und Forschungsprojekts Leistung macht Schule, das vom BMBF gefördert wird und an dem 300 Schulen aller Schulformen bundesweit beteiligt sind. Die neue Website präsentiert den interdisziplinären Forschungsverbund, der sich aus 28 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und rund 60 wissenschaftlichen Mitarbeitenden von 16 beteiligten Hochschulen zusammensetzt. Der Netzauftritt www.lemas-forschung.de dokumentiert die laufende Arbeit und informiert über wissenschaftliche Hintergründe, Methoden und Ergebnisse des Großprojekts.

Die Schulen werden in 22 Teilprojekten vom Forschungsverbund LemaS mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung zur Förderung von (potenziell) leistungsstarken Schülerinnen und Schülern im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der kooperativen Netzwerkbildung wissenschaftlich begleitet, bei der Konzeptionierung und Umsetzung passender Strategien, Materialien und Maßnahmen unterstützt und kontinuierlich evaluiert. Ein zentraler Bestandteil ist hierbei die Professionalisierung und Unterstützung der Lehrpersonen durch den Aufbau kooperativer Strukturen im Kollegium und von Schulnetzwerken, bei der Entwicklung von überfachlichen diagnosebasierten Förderformen sowie von fachdidaktischen diagnosebasierten differenzierenden Aufgaben- und Förderformaten in den MINT-Fächern und Sprachen. Der Forschungsverbund bündelt Expertise aus der Erziehungs- und Bildungswissenschaft, darunter der Bildungstheorie, Schul-, Professions- und Effektivitätsforschung, den Fachdidaktiken in Deutsch, Englisch und den MINT-Fächern sowie der Psychologie mit Schwerpunkten im Bereich der Diagnostik und Evaluationsforschung. Die Interdisziplinarität des Forschungsverbunds prägt die Projektstruktur und das praxisorientierte Arbeitsprogramm der Teilprojekte.

Neben grundlegenden Informationen zu den Aktivitäten und Strukturen des Forschungsverbunds sowie der Übersicht zu LemaS-Publikationen werden auf der Website zu entsprechenden Anlässen u.a. Veranstaltungen porträtiert und bedeutende Projektereignisse aufbereitet. Die Onlinepräsenz des Forschungsverbunds LemaS dient somit der Vitalisierung des Forschungsnetzwerks durch einen fachübergreifenden wissenschaftlichen Austausch und ist als Informationsplattform eine Anlaufstelle für externe Anfragen zum Thema Leistungs- und Begabungsförderung sowie Schul- und Unterrichtsentwicklung in Deutschland.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.